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Simon Peter Tilmann - gen.Schenk

(Lemgo 1601 - 1668 Bremen)
 
Selbstporträt
Biografie
 
"Als Sohn Johann Tilmanns. dem Hofmaler und Kunstberater Graf Simon VI. zur Lippe, wurde Simon Peter in Lemgo geboren, zog jedoch mit seiner Familie 1614 nach Bremen. ...
Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt der junge Simon Peter unter Aufsicht seines Vaters. Er setzte sie zwischen 1625 und 1632 fort auf Wanderungen durch die Niederlande, das Rheingebiet, Böhmen, Österreich und ltalien, um vorübergehend 1634 nach Bremen zurückzukehren...
1632/33 heiratete er Clara Glandorp. Tochter eines Kölner Arztes, und lebte bis zu ihrem Tod 1645 in Utrecht.
...Tilmann kehrte 1646 ... nach Bremen zurück. Noch im gleichen Jahr malte er die Pendantbildnisse des Ratsapothekers d'Erberfeld und seiner Frau Gertrud wie ein Jahr später deren Kinder, das einzige bremische Zeugnis eines Kinderporträts aus dem 17.Jahrhundert. Weitere Bildnisse folgten wie das Porträt seiner zweiten Ehefrau Barbara Herlin - Tochter einer wohlhabenden, aus Flandern geflüchteten Kaufmannsfamilie -, die er 1647 geheiratet hatte.
... In den letzten Lebensjahren nahm Tilmann zu den umliegenden fürstlichen Höfen Kontakt auf, vermutlich weil er von Bremer Bürgern immer weniger Aufträge erhielt. Nach seinem im Staatsarchiv Bremen bewahrten Rechnungsbuch malte er ab 1660 für Fürst Anton Günther von Oldenburg und ab 1663 auch für das lippische Grafenhaus, dem sein Vater schon gedient hatte.
...Unter welchen Umständen Bremens bedeutendster Künstler 1668 verstarb, ist heute nicht mehr zu klären, es ist aber zu vermuten, dass er Opfer einer in dem Jahr wütenden Pest in Bremen wurde."
(Christiansen, Jörg (Hg.): Kunst und Bürgerglanz in Bremen. Bremen 2000, S.152f.)
Biografie
Literatur
Ein Werk