Zum Alten Musée Imaginaire
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Die Rückkehr der (ersten) Bilder

Kinder, wie die Zeit vergeht: Nach fünfjähriger "Verbannung" können die ersten Bilder ins virtuelle Museum zurückkehren, die durch die damalige Intervention der VG Bild-Kunst (siehe Museumsbote Nr.5) "abgehängt" werden mußten. Ich habe mich über diese "Barbarei" damals ziemlich geärgert, u.a. ist mir der Spaß an diesem Museum ziemlich verdorben worden. Aber das ist Schnee von gestern.
Also: Hans Baluschek und Max Liebermann sind wieder Teil des Museums und ab dem 1.1.2006 sind auch ihre Bilder wieder zu sehen.
Während das Löschen vor fünf Jahren technisch natürlich sehr einfach war, ist die jetzige "Wieder-Einarbeitung" in das sich zwischenzeitlich weiter entwickelte Museum nicht ganz einfach, insbesondere im Ausstellungsteil und in der KINDERECKE mußten (bzw. müssen noch) ganze Bereiche neu gestaltet werden. Dort kann es auch zu einigen Fehlern gekommen sein, die auszumerzen ich mich bemühe. Entsprechende Hinweise nehme ich gerne auf.

Auch ich werde älter

Mein schrittweiser Übergang von der Vollzeitbeschäftigung über die Altersteilzeit in die 2006 erfolgende endgültige Pensionierung wird nicht nur mehr Zeit für das Museum bedeuten, ich habe auch meinen Interessenschwerpunkt verlagert: weg von der Erziehungswissenschaft, die im Bereich der Lehrerausbildung - auch bedingt durch die derzeitige Bildungspolitik in NRW - eine Ausrichtung annimmt, die ich nicht mehr begleiten, geschweige denn: vertreten kann, hin zu einem zwar schon immer latenten aber nicht hinreichend befriedigten Interesse an Kunst und Kunstgeschichte. Allerdings strebe ich kein "Studium im Alter" an, wie das z.B. an der Universität Münster angeboten und verstärkt nachgefragt wird, sondern ich gehe dieser Passion im Rahmen eines eigenen kleinen, antiquarischen (Versand-)Handels mit Kunstbüchern und vor allem Kunstpostkarten nach. Der Bezug zum Musée Imaginaire wird deutlich, wenn Sie auf der Startseite von "kunst&krempel" das Museums-Symbol anklicken: Sie kommen dann auf eine Seite, die das gesamte Angebot zu den im Museum vertretenen Künstlern und Künstlerinnen auflistet.
Die oben angedeutete Abwendung von der Erziehungswissenschaft bedeutet zum anderen, daß ich mit Eintritt in die Pension meinen Internet-Auftritt unter "www.prof-kraft.de" einstellen werde. Damit die bisher vorhandenen inhaltlichen Bezüge zur Thematik des Museums (veränderte Kindheit, Entwicklung verschiedener Familienformen u.ä.) nicht verloren gehen, sondern den interessierten Museumsbesuchern und -besucherinnen weiterhin zur Verfügung stehen, werde ich sie als Supplement dem Museum beifügen. Das bietet sich auch deshalb an, weil mit dem grafischen Werk von Baluschek, das zunächst entsprechend dem Auswahlprinzip dieses Museums von mir nicht beachtet worden ist, "Familie" (erneut) thematisiert worden ist. Systematisch habe ich dieses Supplement dem Ausstellungsbereich als Streifzug "Familienmodelle in verschiedenen historischen Epochen" zugeordnet.
Hier liste ich die wesentlichen Bestandteile schon einmal auf:
  • Die Entstehung der modernen Kleinfamilie als familialer Normaltypus der Moderne
    Ein Textauszug aus: Rüdiger Peuckert; Familienformen im sozialen Wandel.
     
  • Das bürgerliche Familienideal
    Eine Interpretation anhand zeitgenössischer Gemälde
     
  • Winfried Tonner und sein "Großes Regensburger Familienbild"